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Verbrechen in der Idylle der Uckermark

Max Victor stellt ersten Krimi in der GLG Fachklinik Wolletzsee vor

Stilecht mit einer ausgedienten Kalaschnikow war er an den Schauplatz seines literarischen Verbrechens zurückgekehrt: Autor Max Victor hat in der GLG Fachklinik Wolletzsee den ersten Uckermark-Krimi vorgestellt. Das sorgte für Aufsehen.


Verwundert rieben sich Patienten und Besucher die Augen: Hat der wirklich eine Schusswaffe unter dem Arm? Ja, hatte er. Allerdings auch ein entwaffnendes Lächeln und die schnelle Erläuterung:  „Alles nur Attrappe!“. Schließlich hegt Max Victor keine bösen Absichten, sondern die alte Schnellfeuerwaffe dient ihm ebenso wie so manches andere Relikt aus russischen Armeebeständen als Requisite für die Präsentation seines ersten Romans. Der spielt unter anderem im ehemaligen Jagdschloss von Erich Mielke, das heute die GLG Fachklinik beherbergt und im Roman als Pflegeheim in Erscheinung tritt.  Kein Wunder also, dass die Klinikleitung den Autor nicht lange von einer Lesung am literarischen Originalschauplatz überzeugen musste.


Die Geschichte des ersten Uckermark-Krimis hat es in sich: Ein grausames Verbrechen mit einem deutlichen geschichtlichen Bezug, dazu viel Lokalkolorit mit Menschen und Orten, die Einheimische kennen, und einem Ermittlerpaar, das dem Leser schnell ans Herz wächst, prägen das Erstlingswerk von Max Victor. Der Autor weiß die Spannung aufrechtzuerhalten, liest Passagen, die im schönsten Berlinerisch seine Kenntnis der uckermärkischen Mund- und Lebensart unter Beweis stellen, aber keinen Hinweis darauf geben, wer den jungen Marineinfanteristen in den Wäldern der Schorfheide ins Jenseits beförderte. Das gefällt den Zuhörern, die im Anschluss gern zugreifen und sich ein Exemplar, natürlich samt Widmung des Autors, für eine Lektüre mit nach Hause nehmen.


Gänsehautstimmung und eine aufregende Geschichte um ein Verbrechen in der idyllischen Uckermark – ist das nicht zu viel für die Patienten, die sich in der Klinik beispielsweise nach einem überstandenen Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder einer Gefäßerkrankung einem umfassenden Rehabilitationsprogramm unterziehen? Keineswegs stellt sich bald heraus, denn Max Victor verzichtet auf allzu viel grausige Details, sondern setzt vielmehr auf eine genaue Charakter- und Milieustudie, die nicht nur Einheimischen häufig ein breites Schmunzeln ins Gesicht zaubert. Er weiß, wie Uckermärker ticken, hat Max Victor – übrigens ein Pseudonym – doch ein Großteil seiner Kindheit und Jugend in der Gegend rund um Templin verbracht. Und gerade jetzt lebt der Berliner, wie seine Hauptfigur, der BND-Agent Witzler, mitten im Wald der Schorfheide, erzählt er.  Ohne Handy-Empfang, mitten in der Einöde. Zeit, die er sich gern nimmt, um seinem literarischen Vorbild  Jacques Berndorf nachzueifern. Dieser hatte der Eifel dank seiner Krimis zu einer enormen Popularität verholfen. Was ihm gelang, dazu will auch Max Victor beitragen: Die Uckermark bekannter machen, Menschen vom besonderen Reiz der Region überzeugen, sie mit seinen Geschichten zu einem Besuch animieren.


Eine große Karriere verfolgt der „Jung-Autor“ dabei nicht. „Schreiben ist mein Hobby. Früher habe ich für meinen Sohn geschrieben, dann für mich allein, bis ein Verlagsmitarbeiter aufmerksam wurde“, berichtet der 53-Jährige, der beruflich die meiste Zeit des Jahres in der Welt unterwegs ist.  Mit seinen Prenzlauer Lektorinnen habe er akribisch am Erstlingswerk gearbeitet, bis es im Februar über die Selbstpublikationsplattform Books on Demand auf den Markt kam. Seither haben Autor und Region viel Zuspruch erfahren. Auf der Leipziger Buchmesse und auf Lesungen hat Max Victor den ersten Uckermark-Krimi vorgestellt – „und dabei habe ich kräftig die Werbetrommel für die Region gerührt“, sagt er. Wie viele Bücher bereits verkauft wurden, will er aber erstmal nicht wissen.  Die Freude über das eigene Werk, die Selbsteinschätzung und die Rückmeldungen durch die Leser würden beeinträchtigt beim Blick auf die wahlweise euphorie-auslösenden oder eher ernüchternden Verkaufszahlen. Nur aus einem Grund will er Ende des Jahres vielleicht doch mal schauen: Ein Teil des Erlöses aus dem Buchverkauf sollen einem Anti-Aggressionsprojekt für Jugendliche in Bad Freienwalde zugutekommen.


Wer wissen will, was es mit dem Verbrechen und den dunklen Machenschaften auf sich hat, der kann den ersten Uckermark-Krimi „Uckerrusse“ im Buchhandel (ISBN 3743154110) zum Preis von 9,99 Euro erwerben. Krimifans, die einer Fortsetzung der Reihe sehnlichst entgegensehen, dürfen aufatmen: Die Fortsetzung, „Das Uckerlamm“, ist bereits fertig und wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Mehr über den Autor ist unter anderem auf Facebook zu erfahren. Und wer Max Victor samt Kalaschnikov live erleben will, der ist unter anderem am 4. August um 19 Uhr im Kaiserbahnhof Joachimsthal willkommen (Eintritt 12 Euro).


Verfasst am: 27.07.2017

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